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Dieses Wochenende ist die Medenspielsaison gestartet und 7 unserer 9 Mannschaften waren im Einsatz: Damen offene Klasse und D40, sowie die Herren offene klasse und Herren 30 waren
erfolgreich.
Ein Eindruck für das Auf und Ab während eines Medenspiels liefert der Spielbericht von Robert und der H55 - viel Spaß:
Pünktlich um 9:00 Uhr begann er – der erste Spieltag der Sommersaison 2026. Die Begegnung gegen Rot-Weiss Ohligs versprach Spannung, vielleicht sogar eine kleine
Revanche: Tabellenzweiter im letzten Jahr, punktgleich mit der Spitze. Doch Ohligs hatte andere Pläne. In Bestbesetzung angetreten, machten sie von Beginn an klar, dass sie diesmal nichts dem Zufall
überlassen wollten.
Schon die ersten Matches trafen uns hart. Stephan, Stefan und Sven gingen in ihre Auftaktsätze – und mussten zusehen, wie diese deutlich an RWO gingen. Ein
ernüchternder Start. Die Hoffnung verlagerte sich auf die zweiten Sätze, auf Kampfgeist, auf ein Aufbäumen.
Doch Stephan fand keinen Weg zurück ins Spiel, musste auch den zweiten Satz klar abgeben. Dann ein Lichtblick: Sven drehte auf, zermürbte seinen Gegner mit
unermüdlichem Einsatz – ein Sieg, ein erstes Aufatmen. 1:1. Kurz keimte Hoffnung auf.
Stefan kämpfte sich beeindruckend zurück, rang um jeden Punkt, doch am Ende reichte es nicht. Wieder ein Punkt für Ohligs. 1:2.
In der zweiten Runde wurde es dramatisch. Robert und Harald starteten stark, sicherten sich jeweils den ersten Satz. Christian hingegen lieferte ein
leidenschaftliches Match, kämpfte bis zum Schluss – doch musste sich trotz großem Einsatz in zwei Sätzen geschlagen geben. Alle Augen richteten sich nun auf die Entscheidung:
Matchtiebreaks.
Robert kämpfte… und verlor.
Harald kämpfte… und verlor ebenfalls.
Plötzlich stand es 1:5. Ein bitterer Moment. Ein 3:3 lag in greifbarer Nähe, es wäre verdient gewesen – doch das Glück hatte sich anders entschieden.
Auch in den Doppeln gelang keine Wende mehr. Zwei weitere Matches gingen verloren. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis: 2:7.
Ein Saisonstart, der schmerzt. Einer, der zeigt, wie nah Triumph und Enttäuschung beieinander liegen. Doch auch einer, der den Kampfgeist offenbart – und
vielleicht die Grundlage für das, was noch kommen kann.